Umweltaspekte

Warum ist Ethanol umweltfreundlich? Schon seit langem wird nach alternativen Heizanlagen geforscht. Dabei ist man schon lange auf die Idee gekommen, dass man hochprozentigen Alkohol zum Verbrennen benutzen kann. Dadurch, dass keine fossilen Brennstoffe verbrannt werden, entsteht am Ende eigentlich nur Wasserdampf und Kohlenstoff (CO²). Der Ausstoss an CO² ist dabei in etwa mit dem Atem von 7-8 Menschen vergleichbar.

Im direkten Vergleich mit Holz, Kohle oder Öl schneidet hier Alkohol deutlich besser ab, denn hier werden keine fossilen Brennstoffe verbrannt.

Doch nicht nur die Verbrennung von Ethanol ist umweltfreundlich, sondern auch die Produktion. Denn Bio-Ethanol wird ausschließlich aus umweltfreundlichen Materialien wie Wein und Hefe hergestellt. Dabei entsteht das Ethanol durch Gärung der Weintrauben oder des Hopfens. Nach der Gärung wird der Alkohol destilliert.

Inzwischen geht man allerdings auch dazu über, schnell nachwachsende Rohstoffe, wie zum Beispiel Chinaschilf, zu verwenden. Da Chinaschilf auch in sonst unwirtschaftlichen Regionen wächst und keine große Pflege benötigt, ist es ideal für die Produktion von Ethanol geeignet. Doch auch Gartenabfälle aus dem Gartenlandschaftsbau werden inzwischen zur Produktion verwendet.

Sofern man also Bio-Ethanol kauft, kann man sichergehen, dass man kein chemisches Ethanol erhält. Doch egal ob man Cellulose- Ethanol, Bio-Ethanol oder normales Ethanol kauft: dadurch, dass beim Verbrennen kein CO² anfällt, ist es auf jeden Fall schon umweltschonender als Holz oder Öl. Gegenüber den teuren und umweltschädlichen Nachtspeicherheizungen kann man also definitiv ruhig schlafen.

Da beim Verbrennen jedoch geringe Mengen Kohlenstoff abgegeben werden, ist ein regelmäßiges Lüften der Räume Pflicht. Sofern man selbst ein Kleinkind oder ein Baby hat, sollte man bedenken, dass diese Luft anders aufnehmen und entsprechend öfters Lüften. Die Menge an Kohlenstoff ist übrigens für das Ozonloch nicht schädlich, denn einerseits wird generell weniger gefährliche Stoffe in die Luft "geblasen" und andererseits verbrauchen Kühe bis zu 15 mal so viel wie ein einziger Mensch.

 
 
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