Ethanol-Kamine - Bauweisen

Je nach persönlichem Interesse und Budget kann man unter verschiedenen Modellarten beim Ethanol-Kamin auswählen. Neben dem Unterschied zwischen Ethanol, Bio-Ethanol und Cellulose-Ethanol spielen natürlich auch andere Faktoren eine Rolle.

Denn auch die Wahl ob der Kamin örtlich flexibel sein soll oder doch fest an die Wand verbaut werden kann, spielt für so manchen Käufer eine Rolle. Nicht zuletzt spiegelt sich im Preis wieder, denn ein Ethanol-Kamin zur Wandmontage kostet aufgrund der Montagekosten einiges mehr.

Die einfachsten Ethanol-Kamine können jederzeit auf- um- und abgebaut werden. Da diese jedoch recht schwer sind, empfiehlt sich eine Sackkarre oder ein paar Tragegehilfen. Zeitgleich haben manche Modelle eine Möglichkeit zur Wandmontage und liefern bereits von Haus aus Montagematerial mit. In der Regel arbeiten diese Modelle mit Ethanol-Gas, da diese für die Wärmeerzeugung zuständig sind. Natürlich gibt es auch Kamine, welche eine spezielle Ethanol-Brennpaste nutzen. Aufgrund ihres Feuers erzeugen diese einen realistisch wirkenden Kamineffekt. Zahlreiche Farb- und Materialmuster sorgen dafür, dass der Ethanol-Kamin zu jeder Einrichtung passt. Egal ob modern oder rustikal, mit dem Ethanol-Kamin ist das alles kein Problem mehr.

Wer es lieber individuell mag, kann sich natürlich auch für entsprechendes Kleingeld von den Herstellern einen individuellen Ethanol-Kamin anfertigen lassen. Mit Hilfe eines Experten wird dabei das Design festgelegt und unter Umständen die baulichen Maßnahmen für einen Einbaukamin festgelegt.

Zusätzlich erfährt man in jedem Fall vom Hersteller, welches Ethanol man für den jeweiligen Ofen genau braucht, denn die einzelnen Kamine können jeweils nur eine Sorte Ethanol verbrennen. Das falsche Ethanol ist im einfachen Fall einfach nicht effizient. Im schlimmsten Fall geht dadurch der Ethanol-Kamin kaputt. Wer handwerklich begabt ist, kann sich natürlich auch selbst einen Ethanol-Kamin bauen. Neben der Mauer benötigt man vor allem einen Feuertopf.

Zudem sollte man sich entscheiden, ob man lieber Brenngel (sieht besser aus) oder Bio-Ethanol (höhere Heizleistung) verwendet. Hier ist ein pauschaler Tipp natürlich nicht möglich, denn das muss jeder für sich selbst entscheiden. Bio-Ethanol hat zudem den Vorteil, dass es geruchsneutral ist und keinen Ruß hinterlässt. Einzig alleine Wasserdampf und Kohlendioxid entsteht beim Verbrennen.

 
 
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